Geburtsstunde der Klangwerkstatt

Fabian tagebuch info

Nach unzählbaren Arbeitsstunden, viel Eifer und Mühe und ein paar grauen Haaren hat die Enstehungsgeschichte der Klangwerkstatt nun ihren Höhepunkt erreicht. Doch die eigentliche Geschichte hat damit nur ihren Anfang…

Rückblick

Schrauben wir kurz die Uhrzeiger etwas zurück: es ist Herbst und wir schreiben das Jahr 2018; die Blätter fallen, goldgelb und braun, von den nun immer kahler werdenden Bäumen; an den Hochschulen fängt eine frische Generation von Erstsemestrigen damit an, sich in ihrem neuen Lebensabschnitt zurechtzufinden; und in Graz hat eine Gruppe junger Studierenden eine Idee: man könnte doch das Konzept des Makerspaces auf den künstlerisch-kreativen Bereich erweitern, um damit Musikern und Toningenieuren die Möglichkeiten zu bieten, ihre Projekte zu realisieren und somit ihr professionelles Skillset zu erweitern. Auf gut Deutsch: ein Tonstudio von, mit und für Studierende.

Es folgte ein regelrechter Wirbelwind an Veränderung: ein Budget wurde aufgetrieben, Räumlichkeiten ausgewählt, ausgemalt, geschleift, gefräst, gehämmert, geschraubt, und und und. Langsam nahm die vorerst abstrakte Idee eine konkrete Form an: die Klangwerkstatt wurde geboren.

Einweihungsfeier

Nun, knapp ein halbes Jahr später, haben wir mit unserer Einweihungsfeier den bisher größten Meilenstein in unserer Geschichte erreicht. Im Aufnahmeraum bespielte ein Jazz Trio mit Unterstützung unseres tollen neuen Flügels das Publikum, während es im Abhörraum von unserem 3D Audio DJ Team mit Klanglandschaften aus allen Richtungen beschallt wurde. Zu guter Letzt gab es im Aufenthaltsraum die Möglichkeit, Bestandteile unserer Synthesizer-Sammlung (zur Verfügung gestellt von unseren geschätzten Kollegen aus der Musikologie) zu bespielen. Wir danken allen die gekommen sind und begrüßen alle, die sich entscheiden, Teil der Klangwerkstatt zu werden und mit uns einen Teil des Weges zu gehen.

Denn, obwohl es sich definitiv so anfühlt als wäre ein Abschnitt abgeschlossen ist allen klar: das Beste haben wir noch lange nicht hinter uns.

fh

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